Retrospektive
auf ein gelungendes Projekt
Ordnung in den Medien?
unbedingt!
Ja, ich freue mich, wenn die Medien auf mich zukommen...
...um mich mit meiner Expertise für ihr Programm zu gewinnen. Und vielleicht kennst du mich bereits aus Zeitung, Funk und Fernsehen, oder auch nicht.
Anfang März kam der Anruf von der NOZ, der Tageszeitung für die Region Osnabrück, meiner Heimat.
Und wenn sich jemand Zeit nimmt, meine Arbeit differenziert zu beleuchten, dann ist das einfach gut. Für mich und für meine Branche, denn noch immer ist diese Art von Dienstleistung nicht hinlänglich bekannt und wird, das möchte ich hier mal ganz klar sagen, sehr unterschiedlich eingeordnet. Aber das ist ein Thema für sich.
Auch für dich ist es richtig gut, wenn du über Ordnungsprojekte anderer erfährst
Das macht es nahbar für dich. Schließlich bist du es, die diesen Artikel hier liest. Daraus schließe ich, dass du dich gerade damit beschäftigst, dass es Menschen wie mich gibt. Menschen, die zu dir nach Hause kommen könnten, um mit dir deinen Freiraum zu erobern. Warum sonst, solltest du deine wertvolle Zeit mit meinen Zeilen verbringen? Falls es anders gelagert sein sollte, dann sieh´es mir nach.
Nun aber zurück zu der Reportage, dem Aufhänger für diesen Blog-Artikel. Der Anruf des Journalisten kam Anfang März, genau zu dem Zeitpunkt, als ich mit einer Kundin "im flow" war. Wir hatten uns bereits mehrfach getroffen, und uns eingespielt. Jeder Handgriff saß und lernten uns schätzen lernten.
Meine Kundin wusste ganz genau, warum sie mich engagierte...
...und sie war sich der emotionalen Anstrengung, die es mit sich brachte, sehr bewusst. Sie buchte mich für sich, um sich für ihren nächsten Lebensabschnitt gut aufzustellen. Und sie tat es für ihr Tochter - um ihr eines Tages viel Mühevolles zu ersparen.
Sie war im hier und jetzt.
Ein Journalist hat uns beim nächsten Treffen begleitet. Daraus ist eine eine wertvolle Reportage entstanden, eine, die die Geschichten des Lebens beschreibt, wie ich finde. Die Reportage portraitiert ein Stück weit meine Kundin. Sie ist eine sehr wache, starke und lebenbejahende Frau, die sich bewusst dafür entschieden hat, meine professionelle Unterstützung beim Aufräumen, Sortieren und Strukturieren eines Teils ihres Lebens in Anspruch zu nehmen.
Die Reportage hat gezeigt, wie viel Mut, Klarheit und Selbstfürsorge in dieser Entscheidung steckt. Das Ordnung schaffen mit viel Aufwand verbunden ist und nicht von jetzt auf gleich alles perfekt wird.
Ordnung schaffen ist ein Prozess
Ich sag´s ja immer wieder. Auch der Presse.
Was mich besonders an dem Artikel berührt hat: Der Journalist hat sichtbar gemacht, was ich in meiner Arbeit immer wieder erlebe. Menschen, die eine Ordnungsexpertin engagieren, tun das nicht, weil sie „Chaoten“ sind. Sie tun es, weil sie sich ein Zuhause wünschen, das ihnen guttut. Weil sie sich nach Leichtigkeit sehnen. Weil sie spüren, dass Ordnung nicht nur äußerlich wirkt, sondern innerlich entlastet.
Ich finde es großartig. Meiner Meinung nach hat er das Thema verstanden. Das Thema, dass mich antreibt, diese Arbeit zu machen und das Thema, dass mich zu der macht, die ich bin. Denn Ordnung ist nicht statisch, schließlich ist das Leben in Bewegung.
Wie oft kämpfe ich mit Vorturteilen
Ordnung schaffen sei "was für Messis" ist. Richtig, jemand, der von einer Wertbeimessungsstörung betroffen ist, benötigt Hilfe. Dafür braucht es Experten, mit fundiertem Wissen darüber und Methoden, wie man hier ansetzen kann. Das ist nicht mein Feld.
Ich beschäftge mich mit dem ganz normalen Wahnsinn der entsteht, wenn wir (zu) viele Dinge besitzen, die uns das Leben schwer machen, wenn ich das - mit verlaub - mit einem zwinkernden Auge hier so schreiben darf.
Ordnung ist ein Akt der Selbstfürsorge – kein Eingeständnis von Schwäche
Vielleicht spielst du mit dem Gedanken, dir Expertise ins Haus zu holen - und zögerst. Nicht, weil du keine Unterstützung willst, sondern weil du nicht bewertet werden möchtest. Und weil du Angst hast, dich erklären zu müssen. Das brauchst du nicht.
Es geht beim Ordnung schaffen nicht um Moral. Es geht um dein Wohlbefinden. Und du befindest dich hier und jetzt. Du kannst deine Vergangenheit nicht ändern, sondern jetzt etwas gestalten, sortieren, dein Leben in Ordnung bringen.
Die Reportage hat genau diesen Punkt aufgegriffen: Sie zeigt beispielhaft die enorme Erleichterung, die entsteht, wenn meine Kund*innen merken, dass es nicht um Bewertung geht, sondern um Begleitung.
Wir brauchen mehr solcher Beispiele
Der Journalist hat ein Paradebeispiel geschaffen: Er hat ein realistisches, warmes und wertschätzendes Bild meiner Arbeit gezeichnet. Er hat sich Zeit genommen, beobachtet und berichtet, dass ich keine strenge Kontrolleurinnen bin, die mit erhobenem Zeigefinger die Wohnung inspiziert und dogmatische Vorschläge macht. Sondern das ich bei meiner Arbeit Menschen zuhöre, sie begleite und und ihnen helfe, sich zu ent-lasten und zu ent-sorgen. Im Außen wie im Innen. Ja, das mag abgedroschen klingen, ist es aber nicht...
Echte Beispiele sind wichtig, weil sie Vorurteile abbauen. Für mich, für meine Branche und für dich.
Weil sie zeigen, dass es Sinn macht, sich professionelle Ordnungshilfe zu erlauben - und zu leisten. Es ist eine Form der Selbstfürsorge.
Hinter jedem Ordnungsprojekt steht mindestens ein Mensch
Und zwar mit seiner persönlichen Geschichte. Beim (Neuan-) Ordnen geht es um Lebensumbrüche, Neuanfänge, Hochs und Tiefs, es geht darum, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und darum, sich weiterzuentwickeln. Veränderungen managen.
Du merkst, es geht um das wahre Leben. Und auch du hast davon nur eins, deins.
Dankbarkeit ist ein Schlüssel zum Glück
Zunächst möchte ich noch erwähnen, wofür ich gerade dankbar bin:
Dem Journalisten bin ich sehr dankbar, dass er gezeigt hat, dass Ordnung schaffen kein einmaliges Projekt, sondern ein Prozess ist. Es liegt zwischen "before" und "after" mehr als ein Fingerschnip.
Es ist ein Prozess, der begleitet werden kann, mit Respekt, Empathie und Klarheit. Von Menschen, die befähigen. Das können Menschen, die sich Ordnungsexpert*innen nennen. By the way, es gibt keine geordnete Regelung für Berufsbezeichnungen in meiner Branche - ein weiteres anderes Thema.
Ich bin meiner Kundin zutiefst dankbar - für ihre Offenheit mir gegenüber und für ihr Vertrauen. Und natürlich dafür, dass sie nicht nur mir, sondern auch der Zeitung ihre Türen geöffnet hat. Das ist nicht selbstverständlich. Das beweist, wie selbstbewusst und überzeugt sie von dem ist, was wir gemeinsam geschafft haben.
Und ich freue mich auf mehr davon.
Auf mehr Geschichten, mehr Sichtbarkeit, mehr Verständnis
Denn Ordnung ist kein Zustand – Ordnung ist eine Haltung und eine Entscheidung für das eigene Wohlbefinden.
Wann schreibst du deine Geschichte?
Du kennst die Reportage, die ich oben angeführt habe noch nicht? Hier findest du den Link zur NOZ.